Rettungskarte

Moderne Autotechnik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen. Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Einsatzkräften nicht immer bekannt. Für schnellere Rettung sorgt die vom ADAC eingeführte und als Standard gesetzte Rettungskarte. Diese muss einheitlich hinter der Fahrersonnenblende angebracht werden.

Beispiel (VW Passat B6):



Vorgehen:

1. Drucken Sie die Rettungskarte Ihres Fahrzeuges in Farbe aus, damit Problembereiche klar erkennbar sind. ( unter: www.rettungskarte.de )

2. Prüfen Sie anhand der Typbezeichnung und dem Foto, ob die ausgedruckte Rettungskarte Ihrem Fahrzeug entspricht. Es wird immer die maximal mögliche Airbagausstattung dargestellt.

3. Befestigen Sie die Rettungskarte nur hinter der Fahrer-Sonnenblende, denn dieser Ort wurde für Rettungskräfte international kommunizert. Falten Sie sie vorher mit der bedruckten Seite nach innen, um ein Ausbleichen zu verhindern.

4. Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ am linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe anbringen. Den Aufkleber gibt es in jeder ADAC-Geschäftsstelle oder kostenlos bestelltbar auf der DEKRA Website ( siehe unter stehenden Link ) .

 


 
Text / Informationen: rettungskarte.de / ADAC
Link: www.rettungskarte.de

Aufkleber - "Rettungskarte im Fahrzeug"
kostenlos bestelltbar bei:  http://www.dekra.de/de/rettungskarte-aufkleber-bestellung

 

 

Verhalten im Notfall

- Absichern / Eigenschutz
- Notruf: 112 / Lebensrettende Sofortmaßnahmen
- weitere Erste Hilfe